Keine Familienzulagen bei länger andauernde Krankheit

26 März 2019

Ist die bezugsberechtigte Person an der Arbeitsleistung verhindert, so werden die Familienzulagen nach Eintritt der Arbeitsverhinderung noch während des laufenden Monats und der drei darauf folgenden Monate ausgerichtet, auch wenn der gesetzliche Lohnanspruch erloschen ist. Voraussetzung dafür ist in jedem Fall der rechtmässige Anspruch auf diese Familienzulagen.

Nach Ablauf dieser Zeitspanne besteht nur noch Anspruch auf Familienzulagen, wenn weiterhin ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens CHF 592 pro Monat (bei Selbständigerwerbenden CHF 7'110 pro Jahr) erzielt wird. Versicherungsleistungen in Form von Kranken- oder Unfalltaggeldern stellen kein AHV-pflichtiges Einkommen dar.

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