MWST-Sätze sinken ab dem 1. Januar 2018

08 November 2017

Die Schweizer Stimmberechtigten haben am 24. September 2017 die Vorlage «Altersvorsorge 2020» an der Urne abgelehnt. Deswegen sinken die MWST-Sätze per 1. Januar 2018 wie folgt:
 


 

Dies erfordert die entsprechenden Anpassungen der MWST-Sätze ab 1. Januar 2018 in allen betroffenen Software Programmen.

Dabei gilt es zu beachten, dass für den anzuwendenden Steuersatz die Leistungserbringung massgebend ist und nicht das Rechnungs- oder Zahlungsdatum. Leistungen, welche zu den alten MWST-Sätzen und Leistungen, welche zu den neuen MWST-Sätzen steuerbar sind, können in derselben Rechnung aufgeführt werden. Jedoch muss das Datum respektive die Periode der Leistungserbringung mit dem jeweiligen Steuersatz in der Rechnung separat ausgewiesen werden. Ist dies nicht der Fall und die Leistungen werden in der Rechnungsstellung nicht eindeutig periodengerecht ausgeschieden, so ist die Gesamtleistung zum alten, höheren Satz steuerbar.

Periodische Leistungen, welche über den Zeitpunkt der Steuersatzsenkung hinaus laufen (z.B. Abos) sind grundsätzlich auf den alten und neuen Steuersatz aufzuteilen.

Gutschriften, Umsatzbeteiligungen etc. aus Leistungen bis 31. Dezember 2017, welche jedoch erst im 2018 abgerechnet werden, sind mit den alten MWST-Sätzen abzurechnen.

 

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