Frühpensionierung – Abstimmung Altersvorsorge 2020

29 August 2017

Für die Planung einer Frühpensionierung sollten die finanziellen Auswirkungen berechnet und die Fristen bei der AHV beachtet werden. Je nach Ausgang der bevorstehenden Abstimmung vom 24.09.2017 muss dies wiederholt werden.

Mögliche Änderungen durch Abstimmung:

  • Rentenalter 65: Bei der Annahme der Altersvorsorge 2020 erhöht sich das Rentenalter der Frauen beginnend mit 2018 stufenweise um 3 Monate pro Jahr bis 2021. Dies muss bei der Planung be-rücksichtigt werden.
  • Die Senkung des Umwandlungssatzes muss als Szenario ebenfalls berücksich-tigt werden. Hinzu kommt, dass das Mindestrentenalter in der 2. Säule auf 62 Jahre erhöht werden soll. Hier mag es zwar eine Übergangsfrist von 5 Jah-ren geben, aber dennoch können diese möglichen Änderungen je nach ge-wünschtem Pensionierungszeitpunkt grössere Veränderungen verursachen

Einkommenslücke: Generell reduziert sich das Einkommen mit der Pensionierung. Bei einer Frühpensionierung kommen aber weitere Kürzungen auf einen zu. Wie be-kannt, kommt es bei einer Frühpensionie-rung bei der AHV zu einer Rentenkürzung von jährlich 6.8% bzw. 13.6% beim 2-jährigen Vorbezug. 
Auch bei der Pensionskasse fehlen die Spar-beiträge für den Zeitraum der Frühpensionierung. Bei einer frühzeitigen Planung wäre diese Lücke durch steuerlich begünstigte Einkäufe zu einem gewissen Grad kompensier bar. 

Die Beitragspflicht besteht weiter: Mit der Frühpensionierung endet die Beitragspflicht bei der AHV jedoch noch nicht und besteht weiterhin. Es ist also darauf zu achten, dass mindestens die Beiträge als Nichterwerbstätiger einbezahlt werden.

Gerne geben wir nähere Informationen bei einem persönlichen Gespräch oder per Email.